Abkochgebot für Trinkwasser in Sippersfeld

Information zum Sachstand

Vor einer Woche wurden die Haushalte in der Sippersfelder Hochzone darüber informiert, dass das Trinkwasser aufgrund einer Belastung mit coliformen Keimen, nach Vorgaben des Gesundheitsamtes vor dem Verzehr abgekocht werden muss. Welche Bereiche/Straßen der „Hochzone“ angehören und ob Ihr Wohnhaus von dem Abkochgebot betroffen ist, können Sie hier in Erfahrung bringen. Gerne können Sie uns auch bei weiteren Fragen wie gewohnt telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

Da dieses Abkochgebot nach wie vor besteht, möchten wir Sie über den derzeitigen Sachstand informieren:Die Ortsgemeinde Sippersfeld wird über zwei Versorgungsstrecken (Transportleitungen) des Wasserzweckverbandes Westpfalz mit Trinkwasser versorgt. Über eine dieser Transportleitungen wurden coliforme Keime in den Hochbehälter Sippersfeld eingetragen. Diese Versorgungsstrecke wurde daraufhin außer Betrieb genommen. 

Das Trinkwassernetz in der Ortsgemeinde Sippersfeld ist in zwei Druckzonen, „Hochzone“ und „Tiefzone“, unterteilt. Die „Tiefzone“ wird derzeit nicht über den Hochbehälter, welcher noch kontaminiert ist, sondern ausschließlich direkt über die noch in Betrieb befindliche und nicht kontaminierte Transportleitung, versorgt. Die „Tiefzone“ ist somit nicht von der Verunreinigung mit coliformen Keimen betroffen.

Der Wasserzweckverband Westpfalz hat die Ursache für die Verkeimung bereits festgestellt und diese weitestgehend eingedämmt. Das derzeitige Problem besteht allerdings darin, den eingetragenen „Keim“ aus dem Trinkwasserversorgungsnetz zu eliminieren. Daher werden vom Wasserzweckverband Westpfalz verstärkt Spülungen der betroffenen Transportleitung und Zuleitung zum Hochbehälter durchgeführt, mit dem Ziel, diesen „Keim“ aus dem Versorgungsnetz herauszuspülen. Dabei werden in regelmäßigen Abständen Trinkwasserproben entnommen, um die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zu überprüfen. Durch die Spülungen konnte bereits die Keimzahl coliformer Keime deutlich von >10 n/100ml auf 2 n/100 ml reduziert werden. Über das kommende Wochenende werden weitere Spülungen durchgeführt und Wasserproben entnommen. Sobald keine Keime in der Zuleitung, im Hochbehälter und im Ortsnetz „Hochzone“ mehr nachweisbar sind und die Freigabe vom Gesundheitsamt erfolgt ist, kann das Abkochgebot aufgehoben werden. Hierrüber werden wir Sie unverzüglich informieren. 

Da die Auswertung der Wasserproben jeweils 2 bis 3 Tage dauert, kann eine kurzfristige Aufhebung des Abkochgebotes nicht erfolgen. Wir bitten Sie daher um Ihr Verständnis und um Ihre Geduld.

 

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

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